17.04.09
Welche Farbe hat Gott?
12.04.09
Mehr vom Leben (1)
Was heißt es eigentlich, mehr vom Leben zu haben? Für mich bedeutet es, dass ich jeden Tag offen sein möchte für neue Gedanken, Wege, Menschen und auch für neue Erkenntnisse. Ich muss nicht bleiben wie ich bin! Eine Weiterentwicklung oder sogar das Einschlagen einer völlig neuen Richtung ist zu jedem Zeitpunkt meines Lebens möglich. Vorausgesetzt, ich möchte mehr vom Leben haben. Ich kann mir bewusst Dinge vornehmen, die ich bisher in meinem Leben nicht so gut geschafft habe. Oder aber ich trainiere so lange, bis ich auch größere Berge bewältigen kann. Vielleicht schaffe ich es ja mal, mir nicht nur Ziele zu stecken, sondern sie auch zu erreichen. Oder ich merke auf einmal, dass Atemholen und Ausruhen genauso weiterbringt wie nur zu rennen, jagen und zu hetzen.
Dabei geht es aber nicht ausschließlich um eigene Erfahrungen oder um Selbstmotivation. Wenn wir „mehr vom Leben“ haben möchten, sollten wir immer wieder an die Quelle des Lebens gehen, um frisches Wasser zu erhalten. Der Erfinder des Lebens bietet sich selbst als diese Quelle des Lebens an. Jesus Christus hat gesagt (Johannes 14,6): „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
Wer mehr vom Leben haben möchte, sollte an ihm nicht achtlos vorüber gehen, denn Weg, Wahrheit und Leben zu sein, das sind ganz schön steile Worte! Bei meiner Suche finde ich aber gerade bei Jesus immer wieder Antworten, die ich gut gebrauchen kann. Gerade weil ich mehr vom Leben haben will.
07.04.09
Ostergedanken
Ich war im Kino
Blutüberströmt
fertiggemacht
fiel einer um
als letzter von allen -
das war ein Western!
Ich war in der Kirche
Blutüberströmt
fertiggemacht
stand einer auf
als erster von allen -
das war ein Ostern!
27.03.09
Mehr vom Leben (3)
Glaube bis zum Martyrium -Anni Roth
25.03.09
Mehr vom Leben (2)
Der Engel der Gefangenen - Mathilda Wrede
Im Alter von 17 Jahren hatte Mathilda Wrede einen bösen Traum. Sie sah einen verzweifelten Mann in großer Not, gefesselt mit Ketten an Händen und Füßen. Weinend erwachte sie mitten in der Nacht. Solche unheimlichen Menschen kannte sie aus ihrem Elternhaus. Als Gouverneur von Finnland beschäftigte ihr Vater Sträflinge. Was sollte dieser Traum bedeuten? Sie betete, schlug ihre Bibel auf und stieß auf das Wort: „Sage nicht: Ich bin zu jung!“ Am nächsten Morgen ging sie auf einen dieser Kriminellen zu und sah ihm ins Gesicht. Tatsächlich! Genau diesen Mann hatte sie nachts im Traum gesehen. Als sie den Häftling ansprach, fasste er Vertrauen: „Sie sollten ins Gefängnis kommen und mit uns reden. Das wäre gut für uns alle.“ Die junge Baronesse ging, weil Gott sie dazu rief. Leibeigene Gottes nannte man sie später. Als Gouverneurstochter standen ihr die Türen der Gefängnisse offen. Sie setzte sich auf die Pritsche neben Mörder, Lebenslängliche und andere Schwerverbrecher. „Natürlich zittert mein Herz“ sagte sie, aber ich habe Gott hinter mir.“ Darum kann ich einer Welt voll Widerspruch begegnen. So gewann sie „als Engel der Gefangenen“ ihr Vertrauen. Mancher Zuchthäusler legte bei ihr eine Beichte ab, und sie konnte ihm die frohe Botschaft der Vergebung durch Jesu Opfertot zusprechen. Sie kannte nur ein Mittel, um einen unverbesserlichen Verbrecher zu verändern: die Kraft Gottes.
Zu ihrem 23. Geburtstag schenkte ihr Vater ihr ein Haus. Hier konnte sie eine Heimat für Strafentlassene einrichten. Bis zu ihrem Tod im Alter von 64 Jahren erfüllte sie gehorsam den Auftrag ihres Königs, dessen Sache Eile hat. Das gilt auch heute noch!

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